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Psychische Gefährdungsbeurteilung

Psychische Belastungen und psychische Erkrankungen als Folge von Arbeit und Beruf stehen heute im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Die Arbeitswelt unterliegt einem Wandel. Kaum jemand kommt heute ohne digitale Welt, ob im Berufsleben oder Privat, aus. Das führt neben Erleichterungen (z.B. Programmierung komplexer Prozesse oder Automatisierung, monotoner Arbeiten) zur Entgrenzung des Arbeitstages, zu Arbeitsverdichtung und einem atemberaubendem Veränderungstempo, bei dem nicht mehr jeder mithalten kann.

Wussten Sie, dass die Fehltage auf Grund psychischer Belastungen von 2000 bis 2015 um 90% gestiegen sind?

Die psychischen Belastungsfaktoren und dessen Beanspruchungsfolgen zu kennen und zu optimieren haben Auswirkungen auf die betriebliche Situation.
 

Seit Ende 2013 fordert das Arbeitsschutzgesetz explizit die Berücksichtigung der psychischen Belastung in der Gefährdungsbeurteilung. Das heißt: Alle Unternehmen und Organisationen müssen auch jene Gefährdungen für ihre Beschäftigten ermitteln, die sich aus der psychischen Belastung bei der Arbeit ergeben.

Eine "Beurteilung der Arbeitsbedingungen" ermittelt physische und psychische Belastungen, die sich aus den Arbeitsabläufen und der Organisation der Arbeit ergeben und dessen möglichen Gesundheitsgefahren/ Belastungsfaktoren. Die abgeleiteten Maßnahmen davon sind vom Prinzip her ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess und gleichermaßen ein Steuerungsinstrument um bisher nicht bekannte Hindernisse im Betriebsablauf abzubauen. Optimierte Belastungssituationen, bei denen die Mitarbeiter Belastungen besser beherrschen und bewältigen können, erleben diese als Herausforderungen. Sie wachsen mit ihren Aufgaben, haben mehr Selbstvertrauen, zeigen Engagement und Motivation.
 

Gefährdungsbeurteilung: Nicht nur Pflicht des Arbeitgebers sondern auch ein Haftungsrisiko

Haftung: Die Darstellung stellt keine Rechtsberatung dar. Bitte kontaktieren Sie im Fall immer einen Rechtanwalt.

Nach § 25 und §26 ArbSchG wird bei einer Nichtdurchführung dies als Ordnungswiedrigkeit gewertet und kann eine Strafe von 5.000 bis 25.000 € nach sich ziehen.

Erfüllt der Unternehmer die Pflichten zur Durchführung von Arbeitsschutzmaßnahmen nicht (keine oder nicht Richtig durchgeführte GBU) und es kommt zum Arbeitsunfall bzw. der Arbeitnehmer erkrankt langfristig, muss er mit dem Regress der Berufsgenossenschaft, Krankenkasse oder Rentenversicherung rechnen.

Der Arbeitgeber muss sich über das Risiko bewusst sein, dass der Arbeitnehmer, der wegen der Arbeitssituation (schlechte Organisation, schlechte technische Ausstattung und Einweisung, großem Zeitdruck und Arbeitsmenge etc.) langfristig krank wird, automatisch auch ein schwer zu kalkulierendes Kostenrisiko wird.



Wir nutzen als Erhebungsinstrument verschiedene zertifizierte Verfahren.

Mit diesem Verfahren erfüllen Sie alle Anforderungen des Gesetzgebers zur Gefährdungsbeurteilung bei psychischen Belastungen und Beanspruchungen.

 

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